Ein ergonomischer Liegeradsitz


Bild 1 Bild 2 Bild 3
   
Bild 4 Bild 5 Bild 6

Bild 1: Um unsere Lisbett möglichst schnell fahrbereit zu machen, hatte ich anfangs zwei einfache Sperrholzstühle aus dem Baumarkt als Sitz drangeschraubt. Sehr gesund für die Wirbelsäule waren die "Bretter" natürlich nicht. Im Netz hatte ich die Bauanleitung eines tschechischen Liegeradfreundes gefunden. Dessen Sitz habe ich - leicht modifiziert - nachgebaut.

Bild 2: Prototyp aus 20mm Sperrholz und Querleisten aus Buche
An dem Sperrholzträger habe ich solange herumgesägt, -gefeilt und -geschliffen, bis nix mehr gedrückt oder gepiekt hat.

Bild 3: Nach der angepassten Form des Prototyps: 2 große und 2 kleine Rippen aus 10mm-Buchensperrholz (grün gebeizt, damit das Ganze zum Lisbett-Rahmen passt.

Bild 4: Jeweils eine große Rippe mit einer kleinen zur Verstärkung verleimt.
Nachtrag 2013: Trotz der Verstärkung ist mir im Sommer der Sitz zerbrochen, und zwar ganz vorn, umnmittelbar vor der verstärkenden kleinen Rippe. Folglich musste ein neuer Sitz gebastelt werden, bei dem die Verstärkung bis zur Vorerkante reicht.

Bild 5: Verbinden der Rippen mit 12mm Buchen-Rundhölzern. Diese werden durch die in Bild 3 erkennbaren Bohrungen gesteckt und verleimt.

Bild 6: Für noch besseren Zusammnenhalt: Verbinden der Rippen mit 3 Stück 8mm-Gewindestäben

Nun fehlt noch eine ordentliche Polsterung (obwohl es auch gut ohne diese funktionieren würde). Ein Stück Japanmatte (für Wasserfilter) oder Böschungsmatte sollte ganz brauchbar sein, muss aber erst noch besorgt werden.